Ende einer Ära: JAL mustert die letzten Boeing 747-400 aus

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Anfang März ging bei Japan Airlines eine 40 Jahre währende Erfolgsgeschichte zu Ende: Auf Tokyo Narita beendeten die beiden letzten Boeing 747-400 (Fotos unten) ihren Dienst für JAL. Die Jumbos flogen ihre finale Reise von Okinawa und Honolulu. Die 747-400 war mit ihrer wuchtigen Form und dem zweistöckigen Front-Aufbau zwei Jahrzehnte lang der Prototyp eines modernen Großraum- und Langstreckenflugzeugs (Foto oben). Trotz seiner Größe wurde der „Jumbo“ von nur zwei Piloten geflogen – die Vorgängermodelle hatten jeweils ein Drei-Mann-Cockpit.

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Japan Airlines setzte seit dem Jahr 1970 – dem Start der ersten B 747-100 – auf Flugzeuge des Typs Boeing 747 und flog viele Jahre lang mit der größten 747-Flotte der Welt. Die erste Maschine des Typs 747-400 nahm JAL im Februar 1990 in Betrieb. Im Lauf von vier Jahrzehnten arbeitete die Airline mit 156 Boeing 747-Flugzeugen.

In den frühen 90-er Jahren zeichnete sich bereits der Trend zu wirtschaftlicheren und umweltfreundlicheren Flugzeugen ab – und im neuen Jahrtausend begann JAL systematisch mit der Ausmusterung und dem Ersatz der 747-Flotte. Erst waren des die 100-er bis 300-er-Modelle, schließlich folgte auch der Jumbo. Im Rahmen des Flottenumbaus setzt Japan Airlines heute auf kleinere und mittelgroße Flugzeuge, die effizient, leise und sparsam betrieben werden können: Die Flotte besteht mittlerweile überwiegend aus Boeing 767 und 777. Demnächst gesellen sich die 787 Dreamliner dazu.

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Die beiden letzten B 747 wurden von JAL Mitarbeitern auf dem Flughafen Tokyo-Narita mit allen Ehren und einer kleinen Feier verabschiedet (Fotos oben und unten). Mancher Airliner empfand ein bisschen Wehmut bei dem Gedanken, dass die Jumbos nicht wiederkehren werden.

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