Japan live!
Ein Tipp von

Hiromi Waldenberger
Tourismusbeauftragte
der Stadt Tokyo in Ottobrunn bei München
muenchen@yes-tokyo.de
Von Ryogoku geht es
weiter nach Harajuku. Am Bahnhof drängeln bereits
junge Menschen, denn hier trifft sich Tokyos
Jugend. Die breite, vom Bahnhof abgehende Allee
heißt Omotesando. International renommierte
Modehäuser haben hier architektonisch sehr
interessante Flagship-Stores errichtet. Nicht
versäumen sollte man die zahlreichen Neben- und
Parallelstraßen wie die Takeshita-dori. Hier gibt
es Galerien, Museen, Kimono- und sonstige
Secondhandläden oder Antiquariate, natürlich auch
jede Menge Restaurants und Cafes.
Geht man zurück zum Bahnhof Harajuku und über die Brücke nun auf die andere Seite, wird man von einem riesigen Torii-Tor empfangen. Dahinter sieht die Welt wieder ganz anders aus: Hier beginnt der Yoyogi-Park mit dem Schrein Meiji-jingu. Eine der grünen Oasen in Tokyo. Während man auf dem breiten, mit Kieselsteinen ausgelegten Aufgangsweg zum Hauptschrein schreitet, wird man von allem Unreinen befreit, so die Lehre des Shintoismus. Abschließend gibt es noch ein Wasserbecken zum Reinigen der Hände, bevor man das heilige Gelände betritt. Der Meiji-jingu ist eine der beliebtesten Hochzeitsstätten. An einem Sonntag kann man zumindest aus der Ferne an dem Glück frisch verheirateter Paare teilhaben (Foto).

Von Harajuku nach Roppongi ist es nicht weit. Deshalb sollte man gleich das neueste Museum Tokyos noch mitnehmen: The National Art Center, Tokyo. Das Gebäude mit der wellenförmigen Glasfassade und dem großzügigen Atrium ist einfach überwältigend. Die Gartenanlage lädt zum kurzen Ausruhen ein. Das Museum verzichtet bewusst auf eigene Kollektionen. Stattdessen gibt es wechselnde und vielfältige Ausstellungen dort.
Gegen Abend sollte man unbedingt Tokyo von oben betrachten. Das geht nicht nur vom Tokyo Tower, sondern auch in Roppongi. Das Mori Tower-Gebäude beherbergt neben einem Museum das Observatorium Tokyo City View auf der 52. Etage. Falls es nicht gerade regnet und stürmt, kann man sogar ganz nach oben ins Freie gehen.
Eine kostengünstigere Alternative ist das auf 202 m Höhe gelegene Observatorium im Tokyoter Rathaus in Shinjuku (Foto). Bei freiem Eintritt hat man hier ebenfalls einen herrlichen Blick bis hin zum Berg Fuji, der bei gutem Wetter am Tag auch zu sehen ist.

Für alle die inzwischen oder wieder hungrig sind, bietet Tokyo bis spät in die Nacht kulinarisch wirklich alles, was das Herz und der Magen begehren. Dass die Metropole mehr Gourmet-Sterne beherbergt als Paris, hat sich ja inzwischen herum gesprochen.
Falls man in Asakusa oder in der Umgebung übernachtet, ist ein spätabendlicher Spaziergang entlang der Nakamise-dori hin zum Sensoji-Tempel (Foto) sehr empfehlenswert. Die kleine Straße, die tagsüber von Leben sprüht, liegt nun ruhig und verschlafen da. Der beleuchtete Sensoji-Tempel sieht wunderschön aus und vereinzelt kommen Leute aus der Nachbarschaft, um dort ungestört zu beten. Für eine Einkehr gibt es immer noch genug Bars und Cafes in der Gegend. So kann man den erlebnisreichen Tag mit einem legendären „Denki Bran“-Cocktail in der Kamiya Bar auf der Straße Kaminarimon-dori in Ruhe ausklingen lassen.

Geht man zurück zum Bahnhof Harajuku und über die Brücke nun auf die andere Seite, wird man von einem riesigen Torii-Tor empfangen. Dahinter sieht die Welt wieder ganz anders aus: Hier beginnt der Yoyogi-Park mit dem Schrein Meiji-jingu. Eine der grünen Oasen in Tokyo. Während man auf dem breiten, mit Kieselsteinen ausgelegten Aufgangsweg zum Hauptschrein schreitet, wird man von allem Unreinen befreit, so die Lehre des Shintoismus. Abschließend gibt es noch ein Wasserbecken zum Reinigen der Hände, bevor man das heilige Gelände betritt. Der Meiji-jingu ist eine der beliebtesten Hochzeitsstätten. An einem Sonntag kann man zumindest aus der Ferne an dem Glück frisch verheirateter Paare teilhaben (Foto).

Von Harajuku nach Roppongi ist es nicht weit. Deshalb sollte man gleich das neueste Museum Tokyos noch mitnehmen: The National Art Center, Tokyo. Das Gebäude mit der wellenförmigen Glasfassade und dem großzügigen Atrium ist einfach überwältigend. Die Gartenanlage lädt zum kurzen Ausruhen ein. Das Museum verzichtet bewusst auf eigene Kollektionen. Stattdessen gibt es wechselnde und vielfältige Ausstellungen dort.
Gegen Abend sollte man unbedingt Tokyo von oben betrachten. Das geht nicht nur vom Tokyo Tower, sondern auch in Roppongi. Das Mori Tower-Gebäude beherbergt neben einem Museum das Observatorium Tokyo City View auf der 52. Etage. Falls es nicht gerade regnet und stürmt, kann man sogar ganz nach oben ins Freie gehen.
Eine kostengünstigere Alternative ist das auf 202 m Höhe gelegene Observatorium im Tokyoter Rathaus in Shinjuku (Foto). Bei freiem Eintritt hat man hier ebenfalls einen herrlichen Blick bis hin zum Berg Fuji, der bei gutem Wetter am Tag auch zu sehen ist.

Für alle die inzwischen oder wieder hungrig sind, bietet Tokyo bis spät in die Nacht kulinarisch wirklich alles, was das Herz und der Magen begehren. Dass die Metropole mehr Gourmet-Sterne beherbergt als Paris, hat sich ja inzwischen herum gesprochen.
Falls man in Asakusa oder in der Umgebung übernachtet, ist ein spätabendlicher Spaziergang entlang der Nakamise-dori hin zum Sensoji-Tempel (Foto) sehr empfehlenswert. Die kleine Straße, die tagsüber von Leben sprüht, liegt nun ruhig und verschlafen da. Der beleuchtete Sensoji-Tempel sieht wunderschön aus und vereinzelt kommen Leute aus der Nachbarschaft, um dort ungestört zu beten. Für eine Einkehr gibt es immer noch genug Bars und Cafes in der Gegend. So kann man den erlebnisreichen Tag mit einem legendären „Denki Bran“-Cocktail in der Kamiya Bar auf der Straße Kaminarimon-dori in Ruhe ausklingen lassen.

Mein perfekter freier Tag in Tokyo
Wenn sich die innere Uhr noch nicht ganz an die japanische Zeit gewöhnt hat und einen morgens schon sehr früh die Unternehmenslust packt, lohnt es sich, eine der vielen Attraktionen der Megastadt Tokyo kennen zu lernen. Vor dem großen Andrang der arbeitenden Bevölkerung ist die Stadt noch menschenleer, aber es gibt einen Ort, da herrscht bereits ab 5 Uhr Hochbetrieb. Auf dem Fischmarkt in Tsukiji (Foto oben), dem angeblich weltgrößten, kann man wochentäglich (ausgenommen die Zeit um den Jahreswechsel) die Thunfischauktion bestaunen. Wer will, kann hier Sushi zum Frühstück haben – frischer geht es gar nicht.
Es ist danach immer noch zu früh für eine Shoppingtour. Also fährt man eine kurze Strecke nach Ryogoku, wo die Sumoringer bereits früh morgens trainieren. Um den JR-Bahnhof Ryogoku gibt es zahlreiche „Sumo-Ställe“, wo die schwergewichtigen Männer in Gemeinschaft leben. Bei manchen steht die Tür für Besucher offen. Man fragt dann einfach am Eingang, ob man beim Training zuschauen darf. Die großen Sumo-Turniere finden viermal im Jahr in Tokyo im Kokugikan-Stadion direkt am Bahnhof Ryogoku statt. Dort gibt es auch das Edo-Tokyo Museum, wo man den Wandel der Stadt vom alten Edo zum modernen Tokyo verfolgen kann.

