Japan in Ryokans, also traditionellen japanischen Gästehäusern, entdecken. Schon bisher hatten unsere Gäste die Wahl zwischen drei verschiedenen Hotelkategorien. In der Saison 2010 können sie sich jetzt auch für Übernachtungen in Ryokans entscheiden. Das lässt eine Reise nach Japan zusätzlich zum Erlebnis werden. Denn hier schlafen die Gäste beispielsweise auf Futons, traditionellen Baumwollmatten, die direkt auf dem Fußboden ausgerollt werden. Weil soviel auf dem Fußboden passiert – schlafen, sitzen, essen – müssen die Straßenschuhe draußen bleiben. Stattdessen gibt es für drinnen drei Sorten Schuhe: Hausschlappen, WC-Schlappen und für den Garten Holzpantinen. Die Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt und mit Tisch, Stuhl und Schrank eher spärlich eingerichtet. Dafür darf die Nische mit dem Blumengesteck und dem Kakemono an der Wand nicht fehlen – einem Rollbild mit elegant fließenden Schriftzeichen. Traditionell ist auch das Frühstück: Da kann es schon mal gebratenen Fisch am Morgen geben. Also, wer in das traditionelle Japan eintauchen möchte, für den sind Ryokans ein Muss.
Aktuelle Trends im Japantourismus?
Immer beliebter – auch bei unseren Gästen – wird eine Badeverlängerung auf Okinawa. Diese ganz im Süden des japanischen Archipels gelegene Insel ist das Hawaii Japans. Hier kann man die japanische Kultur vor einer traumhaften Naturkulisse mal anders erleben und relaxte Badetage nach seiner Japanrundreise verbringen. Während die Tropeninsel im Norden mit weißen Sandstränden, Palmen und unberührten Tauchgründen lockt, wartet im Süden mit der quirligen Hauptstadt Naha lange Geschichte, viel Kultur und Genuss auf den Besucher. Und schaden kann ein Aufenthalt auf Okinawa auf keine Fälle – gilt Okinawa doch als die „Insel der Hundertjährigen“. Hier werden die Menschen besonders alt – ob’s an den Algen liegt, die man hier gerne ist, oder gar am beliebten Awamori-Schnaps, wer weiß?
Ihre Empfehlung für Tokio?
Augen offen halten und über die unglaublich aufgestylten jungen, freakigen Japanerinnen und Japaner staunen, die geschminkt, mit grell gefärbten Haaren und Fantasieklamotten an vielen Plätzen der Stadt posen. Abends mal in ein Izakaya gehen, eine Art Pub, in dem man um Tische oder an der Bar zusammensitzt. Man bestellt gemeinsam das Essen, von dem sich dann jeder bedient, und trinkt das eine oder andere Bier dazu. Und ein Streifzug durch das neue In-Viertel Yanaka, ein Altstadtviertel, das im Zweiten Weltkrieg den Bomben entkommen ist und das gerade wiederentdeckt wird.
Japan mit
Marco Polo Individuell
Tokio-Scout
Am
Flughafen in Tokio holt Sie Ihr persönlicher
Marco Polo-Scout ab und bringt Sie ins Hotel. Je
nachdem für welche Kategorie Sie sich
entscheiden, wartet ein Standard-, Superior- oder
Deluxe-Hotel auf Sie – oder ein traditionelles
Ryokan. Während Ihrer Stadttour parlieren Sie mit
Ihrem Scout auf Englisch, gegen Aufpreis auch auf
Deutsch. Sie sehen das Asakusa-Viertel und
marschieren durchs Donnertor zum Kannon-Tempel.
Abends lockt die Glitzerwelt der Ginza.
Auf Ihrer Tour sind Sie – ganz
Kyoto-Protokoll-gerecht – mit öffentlichen
Verkehrsmitteln unterwegs: Mit der Bahn fahren
Sie am zweiten Tag in die Kaiserstadt Nikko. „Sag
niemals schön, wenn du Nikko nicht gesehen hast“
– das lässt doch einiges erwarten. Abends sind
Sie wieder in Tokio.

Shinkansen,
Seilbahn und Samurai
Mit
dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen fahren Sie
Richtung Süden. Erste Station: der
Hakone-Nationalpark mit dem berühmten Bergkegel
Fuji-san. Mit Seil- und Zahnradbahn geht es am
Fuß des heiligen Berges durch den Nationalpark
und später per Boot über den Ashisee mit dem
ultimativen Postkartenblick auf den Fuji. Aber es
kommt noch bergiger: am nächsten Tag in den
Japanischen Alpen. Ihr Scout zeigt Ihnen die alte
Handelsstadt Takayama mit restaurierten Gassen
und Kaufmannshäusern. Nächstes Ziel Kanazawa an
der Nordküste. Auf den Spuren der japanischen
Krieger erkunden Sie das Samurai-Viertel
Nagamachi.
Kaiserstadt
Kyoto
Dann
sind Sie in Kyoto, der alten Kaiserstadt. Der
Zen-Garten des Ryoan-Tempels, Goldener Pavillon,
Nijo-Schloss? Sagen Sie, was Sie sehen wollen,
Ihr Scout ist dabei! Zwei Tage haben Sie Zeit,
eine der schönsten Städte des Fernen Ostens zu
entdecken. Tauchen Sie abends in das Gion-Viertel
ein. Gerne arrangiert Ihnen Ihr Scout auch einen
musikalischen Abend mit einer Geisha. Eine
Kaiserstadt fehlt jetzt noch: Nara. Keine Angst,
die sehen Sie auch! Dann geht es nach Osaka, und
von dort fliegen Sie zurück nach Europa.
Gehen oder
bleiben?
Sie
haben noch nicht genug von Japan gesehen? Sie
können eine Badeverlängerung auf der traumhaften
Insel Okinawa buchen. Oder Sie hängen eine Nacht
in Nara dran und fahren dann per Bahn auf den
heiligen Berg Koya-san. Ihr Scout zeigt Ihnen
eine in den Bergwäldern verborgene Stadt aus
buddhistischen Klöstern und Tempeln. Hier
übernachten Sie in einem Kloster und können als
Frühaufsteher die mystische Atmosphäre der
Klosterandacht genießen. Übrigens können Sie auch
schon vorher die Reise in Tokio um einige Tage
verlängern. Und falls Sie noch andere Wünsche
haben: Marco Polo Individuell passt seinen
Routenvorschlag wann immer möglich an Ihre
Vorstellungen an.
12 Reisetage mit JAL ab/bis Frankfurt, Abflug
täglich, ab 4399
Mehr Informationen: Marco Polo
Reisen



